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  • anon04021 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Monate, 2 Wochen

    Hallo an alle Diabetiker, die Pens nutzen!

    Nach Absprache mit dem #BSLounge-Team, möchte ich euch im Rahmen eines Projektes
    ein paar Fragen stellen, die das Ziel haben, die Bedürfnisse und Wünsche von Diabetikern
    besser zu verstehen.
    Dazu poste ich euch hier in den kommenden 7 Tagen jeden Tag eine Frage. Ihr dürft mir gerne eure Antworten auch privat über den Chat schicken, wenn ihr sie nicht veröffentlichen wollt. Ich freue mich über jede Nachricht und jeden Post und bedanke mich schon mal ganz herzlich im Voraus!

    Frage 1:
    Wann hast Du Dich zum letzten Mal in eine versteckte Ecke / Toilette
    verzogen, um Dich zu spritzen- und warum?

    • Vor 20 Jahren? Weil ich damals noch gerne Schlipsträger mit makellosem weißem Hemd war und damit bauchfrei überhaupt nicht ging. Und weil ich damals noch das Pieken durch Ober- und Unterhemd – heute für mich am Tisch im Restaurant völlig normal – wie gelernt für gefährlich gehalten hab. Das mag zwar für manch andere Bäuche unter den Hemden unverträglich sein, aber meiner hat damit bislang auch bei mehr als 10 Bolüssen am Tag absolut keine Schwierigkeiten gehabt.
      Ist natürlich nicht tägliche Übung, aber vermittelt aus meiner Sicht in Gesellschaft deutlich weniger Leiden an Diabetes, als eine noch so selbstverständlich vorgetragene Hemdwurschtelei kommuniziert 🙂
      • Vor 4 Jahren ,aber auch nur meiner Tochter zu liebe, weil Sie frisch ihre Diagnose hatte und sich noch schämte.Dabei ist Sie Pumpenträgerin 😉 .
        • Hallo Ina,

          vielen Dank für deinen Artikel. Ich stimme deiner Aussage, dass beide “Systeme” etwas zu bieten haben, nur zu. Sie ergänzen sich einfach gut!

          Ich bilde meine Hündin gerade zum Diabetesanzeigehund (DAH) mithilfe einer professionellen Trainerin selbst aus. Trotz CGM bietet ein DAH viele Vorteile. Häufig riechen sie eine Unterzuckerung schon, bevor das CGM diese überhaupt misst. Außerdem liefert mein CGM nachts teilweise fehlerhafte Werte, wenn ich auf dem Sensor liege und beim Neusetzen braucht der Sensor ja auch immer eine 2-stündige Aufwärmphase. Letztens ist mein Transmitter kaputt gegangen und bis mir Dexcom einen neuen geschickt hatte, vergingen einige Tage, wo ich wieder blutig messen musste und sehr froh über meine Hündin war (auch wenn sie noch nicht verlässlich anzeigt). Also generell kann ich nur sagen, mein DAH gibt mir zusätzliche Sicherheit!

          Einer Sache in deinem Artikel muss ich allerdings widersprechen. Es herrscht immer noch das “Gerücht” oder die falsche Annahme, dass Hunde diese “Gabe” zum Warnen mitbringen müssen. Dies ist nach heutigem Wissensstand einfach falsch. Es ist (fast) jeder Hund dafür geeignet und kann es durch das Geruchstraining erlernen. Denn sie werden darauf konditioniert, den speziellen Geruch bei Unterzuckerung wahrzunehmen, ihn als wichtig einzustufen und daraufhin eine Verhaltensweise zu zeigen (“Warnen”), wofür sie eine Belohnung erhalten.

          Siehe dazu: http://www.diabetikerwarnhund-netzwerk.de/index.php?menuid=2
          oder das Buch “Der Diabetikerwarnhund” von Grosser & Körner (2014).

          Damit möchte ich allen schon oder zukünftigen Hundebesitzer*innen Mut machen, falls sie ihren Hund gerne unter professioneller Anleitung ausbilden möchten.

          Viele Grüße
          Hannah

          • Liebe Hannah,

            Danke für dein Feedback und die zusätzlichen Informationen. Insbesondere für die Klarstellung mit der Eignung des Hundes. Ich wünsche dir eine gute Zeit mit deinem Hund und es liest sich ja auch so als seid ihr auf einem guten Weg.

            Herzliche Grüße
            Ina

        • Hej liebe Ina!
          Das ist ein spannendes Thema, das Du hier aufgegriffen hast. Ich habe seit 2018 den Typ1 dabei (war zu der Zeit 37) und hatte dann Anfang 2019 eine Phase, in der ich mich genau mit der Diabetes-Warnhund-Frage befasste. Bisher war ich in meinem Leben eher der Katzentyp; wobei dies egtl nur, weil mir selbige immer zuliefen. Hatte auch mal einen zugeflogenen Nymphensittich. Also ein Hund lief mir noch nie zu 😉 Eines Tages packte mich die Recherchewut und ich ich lieh mir einen Riesenstapel Fachbücher in der Bibliothek aus über Hundehaltung, über Hunderassen etc. Begleitend dazu las ich im Internet (da in älterer Bibliotheks-Literatur nichts dazu zu finden war) viel über die Assistenzhundausbildung. Ich kam zu folgendem Resultat:
          Wenn ein Hund, dann würde ich gern einen Goldie haben wollen (Golden Retriever), da diese Hunde sehr wissbegierig und lernfreudig sind, es ihnen liegt etwas zu bringen (apportieren), denn egtl. wurden sie oft zur Jagd mitgenommen, um dem Jäger etwas zu bringen.
          Goldies sind auch sanft im Wesen, gut für Hunde-Anfänger und Familien geeignet.
          Allerdings darf man nicht übersehen – so geduldig und sanft sie auch sind, dem Frauchen oder Herrchen so gern gefallen wollen – sie haben einen großen Bewegungsdrang und gehen gerne längere Runden spazieren, sie lieben Wasser – und brauchen dann auch entsprechende Pflege…Natürlich würde sich Goldie nicht beschweren, wenn er täglich nur 2-3x jeweils 30 Minmuten rausginge, aber es täte ihm nicht gut. Er wäre ungern länger allein – aber welcher Hund wär das schon. Da ich berufstätig bin wäre das schwierig. Wobei ich in einer Kita arbeite – ein Therapiehund wäre natürlich auch super als Begleitung! Jedoch so gern ich auch Goldie bei mir hätte, entschied ich mich schweren Herzens erstmal dagegen. Ich kann nicht garantieren, immer dann fit zu sein und bei gutem Blutzucker, wenn Goldie seine große Runde braucht. Ein Welpe muss auch spontan nachts raus zum Sauberkeitstraining – ich würde nachts aber gerne durchschlafen, was wegen der Blutz.Achterbahnen oft genug schon misslingt. Ich habe Familie, weiß aber, dass nachts oder bei prasselndem Regen sich die anderen nicht drum reißen würden mit dem Hund rauszugehen. Und auch sonst müsste man alles auf Hund einstellen: anderes Auto, hundegeeigneten Urlaub planen, die monatlichen Kosten – bei so einem mittelgroßen Hund bestimmt über 100 € pro Monat, überhaupt erstmal etwa 1500 € für einen Welpen. Will man dann tatsächlich eine Assistenzhundausb. hatte ich gelesen, dass die günstigste ca. bis zu 3000 € kostet:
          http://diabetikerwarnhund-netzwerk.de/index.php?menuid=20
          so schön das auch wäre, mit einem Goldie als Ergänzung, aber derzeit denke ich für mich persönlich bleibe ich bei dem freestyle libre 2. Jedoch hatte ich mir in der Recherchezeit, nachdem ich die geliehenen Bücher wieder abgegeben hatte, dann auch ein spezielles Buch über Goldies gekauft. Und das steht noch immer in meinem Regal – wer weiß?! :o)
          Lieben Gruß von Sonja

          • Liebe Sonja,
            ich kann deine Gedanken gut verstehen und Danke, dass du sie hier teilst. So ähnlich hin und hergerissen war ich auch. Es ist eine Menge zu bedenken und abzuwägen. Aber wenn sich doch eine gute Gelegenheit ergibt und das Umfeld passt, wer weiß, dann findet dein Goldie doch zu dir.
            Herzliche Grüße
            Ina

      • Alltag & Freizeit
        Kinder & Familie
        Von Unterzucker und Übelkeit

        Von Unterzucker und Übelkeit

        Toni ist schwanger und unglaublich glücklich darüber, ihr Diabetes aber brauchte ein bisschen Zeit, um sich mit ihr zu freuen. Denn die schwangerschaftstypische Übelkeit hat sich mit vermehrten „Hypos“ gar nicht gut vertragen.

        Weiterlesen…

      • anon04197 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Monate, 3 Wochen

        Ich bin neu hier. Ich habe seit 49 Jahren Typ I Diabetes und bin 61 Jahre alt. Ich habe ein Problem und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann.
        Vor einer Woche war ich, nach jahrelanger Sehverschlechterung beim rechten Auge, in der Uniklinik Jena Augenklinik. Die dortige Diagnose ergab, dass meine vor über 8 Jahren implantierte IOL-Linse (gegen Grauen Star) defekt ist. Sie soll jetzt explantiert und durch eine neue Linse ersetzt werden. Dazu soll ich stationär in die Augenklinik.
        Ich suche jetzt dringend nach Informationen, wie riskant dieser Eingriff überhaupt und speziell bei mir ist.
        Hat jemand Erfahrungen? Oder könnte mein Anliegen weiterleiten?
        Vielen Dank — in Thüringen, Germany
        .

        • Hallo Ariane,
          willkommen in der BSL-Community! Gern würden wir konkret helfen, aber das ist nicht möglich. Denn die Frage, die Du stellst, können nur Augenärzte zuverlässig beantworten und Dein spezielles Risiko können nur die Dich behandelnden Ärzte beurteilen. Die Erfahrungen anderer helfen da leider nicht weiter.
          Ich wünsche Dir alles Gute und dass Deine Ärzte Dir die Antworten geben können, die Dir helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.
          Viele Grüße
          Katrin
        • anon04193 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von Eure Fragen an die #BSLounge-Expert*innenEure Fragen an die #BSLounge-Expert*innen veröffentlicht vor 4 Monate, 3 Wochen

          Guten Abend,
          ich suche für Dexcom G6 eine passende Android Smartwatch, also mit Wear OS by Google, die sich mit der Original Dexcom App verbinden kann. Die allgemeinen Hinweise bei Dexcom haben mir nicht weitergeholfen, weil die dort angegebenen Bereichssätze bei den Produktbeschreibungen der Watches nicht vorhanden sind und die Firmen bei Anfrage (wie fossil) wiederum auf Dexcom verweisen.
          Hat jemand von euch Erfahrung mit einer Smartwatch?
          Geht die TICwatch E2 oder S2, auf deren Homepage habe ich das Dexcom App-Symbol gesehen, kriege aber auf meine Anfrage keine Antwort.
          Herzliche Grüße
          Regina

        • anon04189 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Monate, 3 Wochen

          Hallo an alle! Ich bin ganz neu hier – habe Euch erst gestern entdeckt und mich gleich angemeldet. Ich werde demnächst 57. Typ 2 Diabetes ist 2013 mit einem großen Bäng in mein Leben getreten: Zuerst die Diagnose Brustkrebs und wenige Tage später die Info, dass mein Nüchternzucker über 400 liegt… Die Ärzte haben es Schock-Zucker genannt. Ich musste mit Hilfe eines Internisten meinen Zucker mit ziemlich rabiaten Mitteln innerhalb von 2 Wochen auf unter 200 drücken, sonst wäre die Krebs-OP nicht durchgeführt worden.
          Seit damals ist Diabetes mein Begleiter und leider bekomme ich ihn nicht in Griff und habe starke Blutzuckerschwankungen durch Stress (beruflich und emotional). Durch den unglücklichen Zusammenfall mit der Krebserkrankung war Diabetes für alle Ärzte auch nie wirklich ein Thema – ich hab mich da in den letzten Jahren ziemlich alleine schlau gemacht.
          Ich freu mich schon sehr, jetzt möglichst viele andere Diabetiker kennenzulernen und auch Tipps und Tricks für das Handling im Alltag kennenzulernen. Ich bin voll berufstätig, alleinstehend und beruflich ziemlich eingesetzt. Da geht sich täglich frisch kochen oft nicht aus – ich bin manchmal schon froh, wenn ich noch an der Tankstelle das nötigste einkaufen kann.
          Mein Ziel: nach all den Jahren jetzt endlich für mich eine Strategie auszuarbeiten, dass meine Zuckerwerte und mein Gewicht nachhaltig gesenkt werden und meine Lebensqualität parallel dazu steigt.
          Ich bin schon neugierig, auf alles, was ich von Euch allen lernen kann!
          Liebe Grüße aus Österreich!
          Michaela

          • Sie bricht definitiv über einen herein, die Diagnose, gut, für die Ärzte ist das im Prinzip ein Standardding heute, mit dem Diabetes, deshalb reagieren die kaum, ich lese aber auch aus dem Artikel oben den Stress heraus, ich denke schon dass das alles auch mit zusammenhängt, beruflich Stress, keine Zeit zu kochen, geschweige denn noch einzukaufen, Ist denn daran irgend etwas aufzubessern möglicherweise, auch dass man dann vielleicht für zwei Tage kocht, so dass man nicht jeden Tag anfangen muss, die fertigen Lebensmittel, da ist dann meist viel Verstecktes drin, versteckter Zucker und so weiter…
          • anon04194 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Monate, 3 Wochen

            Hello zusammen!
            Ich bin frisch diagnostizierter 26 jähriger Typ 1 Diabetiker, ebenfalls frisch in Remission und leide mehr an Anxiety und Ängsten als mir lieb ist. Zur Zeit will meine Bauchspeicheldrüse unbedingt auf die 80 runter und das Basalinsulin (das ich schon auf 3 Einheiten reduziert habe) tut dann sein übriges. Daher bin ich oft sehr ängstlich weil sich mein Blutzucker wie ein fieser Countdown anfühlt, der darüber bestimmt wann ich etwas essen muss, und das finde ich sehr ermüdend. Ich hätte gerne mehr Freiheit darin wann ich etwas essen/trinken muss, das Kohlenhydrate enthält, aber das scheint ab jetzt einfach mein Life zu sein hm? Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich?

            Liebe Grüße <3

            • Mit 26… Okay, da rechnet man ja auch nicht unbedingt mit, das bricht über einen herein dann plötzlich, wahrscheinlich, so wie bei meinem kleinen Sohn, da hätte ich auch niemals mit gerechnet, plötzlich ist dann die Diagnose da, mit dem Essen muss man sich arrangieren, es kommt aber mit der Zeit, die meisten Gemüsesorten kann man ja essen, Käse, Wurst, wer kein Vegetarier ist, die Standard Lebensmittel finde ich schwierig, ich sehe das ja am Blutzucker meines Sohnes.
              • Hallo, ich habe im Juli 2019 auch aus heiterem Himmel die Diagnose Typ1 bekommen und mir ging es ähnlich wie dir. Das Gefühl nicht Herr über seinen Körper zu sein und die ständigen Unterzuckerungen. Ich kann dir aber sagen, dass es mit der Zeit besser wird und alles etwas stabiler. Gib und nimm dir Zeit. In jedem Fall musst du lernen zu akzeptieren dass der Diabetes nun zu dir gehört.
                Alles Gute für dich.
              • anon04167 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 4 Monate, 4 Wochen

                Hi, kurze Info zu mir:
                T1 seit 1982, Pumpe seit 1999. Momentan die Minimed 640G in Verbindung mit Enlite Sensoren.
                Im Moment nur Werte die nichts mit einer guten Einstellung zu tun haben.
                Lg
                Silvi

                • Hi Silvi,
                  ich habe vor 1 Jahr angefangen, mich low carb zu ernähren und habe gut abgenommen, was auch mein Ziel war. Leider geht es mir gerade wie dir – mein BZ-Werte fahren Achterbahn. Ich sitze mit dir in einem Boot – kann dich voll verstehen, wie es dir wohl gehen mag. Bin gerade auch voll am hadern. Bin einfach zu ungedulgig.
                  Aja, ich habe auch die 640 g + Gardian 3- Sensor.
                  Wünsch dir ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen bis alles wieder läuft
                  Liebe Grüße aus Bayern
                    • Hi habe auch die 640g mit Gardianen link 3 Sensoren,finde dass an den ersten beiden Tagen der Sensor viel zu tief misst und daher die Pumpe öfter abgeschaltet wird .obwohl der Zucker nicht niedrig ist. Dannach steigt er wieder weil kein Insulin abgegeben wird.
                      Dann die nächsten 3 Tage misst der Sensor relativ genau. Die letzten 2tage wird die Messung immer ungenauer.
                      Ist ne Katastrophe
                    • Hallo Silvi! Trotz der schlechten Werte: Schön, dass du nun ein Teil unserer #BSLounge-Community bist! 🙂
                      • Hi Steph,
                        setze meine ganze Hoffnung auf die Klinik die mich morgen “neu einstellen will”

                      • anon04154 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 5 Monate

                        Hey ihr. Bin gerade neu in die Bsl eingetreten. Und ich muss wohl sagen, dass ich schon mit meinen 30 Jahren Diabetes zu den Dinos unter euch gehöre. Seit 20 Jahren trage ich ein und die selbe Pumpe accu Chek spirit combo. Bin immer noch sehr zufrieden, allerdings kenne ich keine andere. Seit 2 Jahren hab ich das Dexcom. Doof ist, dass man die beiden nicht koppeln kann. Seitdem benutze ich leider auch den bolusrechner von der Pumpe nicht mehr. Das ist sehr schade. Und ich bin leider kein technikfreak, die due zwei illegal koppeln kann, so wie man es ab und zu liest.
                        So das wars von mir. Schön, dass ich dabei sein kann.

                      • anon04106 hat ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von #wirsindviele#wirsindviele veröffentlicht vor 5 Monate

                        Hallo Ihr Lieben,

                        ich habe mich vor meiner Diagnose im August 2020 viel mit dem Thema Intuitive Ernährung beschäftigt und habe nun leider ein bisschen die Verbindung dazu und meinem Körper verloren. Obwohl ich eigentlich genau weiß, wie es geht und dass es für mich die richtige Ernährungsform (wenn man es so nennen kann) ist, habe ich momentan ein paar Struggles was das angeht. Während vorher KH an sich eigentlich keine Rolle gespielt haben, tun sie das jetzt eben schon und in meinem Kopf geistern Gedanken herum wie “iss das lieber nicht, je mehr Insulin du nimmst, desto mehr nimmst du zu” etc.

                        Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der oder die sich auch mit dem Thema beschäftigt und sich ein bisschen austauschen möchte? 🙂

                        Liebe Grüße und bleibt gesund
                        Anne

                        • anon03770 antwortete vor 5 Monate
                          hallo anne, diabetes ist eine verdammte erkrankung. ich soll auch mehr insulin spritzen und du hast recht, ich nehme zu wie ein hefekloß. es ist zum mäuemelken. meine insulinberaterin gibt keine antwort wenn ich sie aufs zunehmen anspreche. ich fühle mich alleingelassen. es heißt immer, sie wissen doch was sie nicht essen dürfen. je mehr ich versuche abzunehmen, je mehr kommt drauf. ich weiß mir keinen rat mehr. lg und bleib gesund. dietlinde
                            • anon03158 antwortete vor 5 Monate
                              Wo ich als alter T2 auch voll ketogen locker zunehmen kann, hat mir ein Rat aus dem LCHF-Forum die letzten 7 Jahre super geholfen:

                              nicht essen, aufhören zu essen, wenn du unhungrig bist.

                              Das ist lange vor satt und auch ein gutes Argument gegen Appetit-Attacken. Passt doch eigentlich ganz gut zu intuitivem Essen, oder?

                              Zudem hilft mir gesunder BZ mit 90% TIR ne Menge Insulin sparen. Denn beim selben Essen von vor dem Essen 200 auf nach dem Bolus-Auslauf wieder 200 brauche ich so um 30% mehr Insulin, als beim Start um 100 und im Auslauf wieder um 100. Und weniger Insulin drückt weniger Triglyzeride in die Schwimmhilfen 😉

                            • anon04077 antwortete vor 5 Monate

                              Was beim Abnehmen oder Zunehmen auch eine große Rolle spielt, ist die Psyche. Ich habe einen Bekannten, der als Personal Trainer arbeitet und er hat auch immer wieder Patienten, die nicht abnehmen (vor allem Bauchfett), die es sich so sehr vornehmen und darüber auch frustriert sind, wenn es nicht klappt. Es ist also ein Teufelskreis. Durch Stress kann man also tatsächlich schlechter abnehmen.
                              Aber ansonsten klingt es gut, was 3hati4 schreibt. Wenn du schon vorher intuitiv gegessen hast, kannst du das jetzt doch eigentlich weiterführen, oder nicht? Hattest du zu viele KH aufgenommen über diese Essweise? Ich esse auch nur, wenn ich Hunger habe und auch nur so viel. Das sind 1-3 Mahlzeiten täglich. Oder vielleicht auch mal 4. Bisher konnte ich dazu noch nichts nachteiliges feststellen, was meinen Verlauf vom BZ angeht. Vor allem, ist er bei mir sehr konstant, wenn ich nichts esse. Vielleicht solltest du es also einfach nochmal probieren mit dem intuitiven Essen?

                            • anon04077 antwortete vor 5 Monate

                              Was beim Abnehmen oder Zunehmen auch eine große Rolle spielt, ist die Psyche. Ich habe einen Bekannten, der als Personal Trainer arbeitet und er hat auch immer wieder Patienten, die nicht abnehmen (vor allem Bauchfett), die es sich so sehr vornehmen und darüber auch frustriert sind, wenn es nicht klappt. Es ist also ein Teufelskreis. Durch Stress kann man also tatsächlich schlechter abnehmen.
                              Aber ansonsten klingt es gut, was 3hati4 schreibt. Wenn du schon vorher intuitiv gegessen hast, kannst du das jetzt doch eigentlich weiterführen, oder nicht? Hattest du zu viele KH aufgenommen über diese Essweise? Ich esse auch nur, wenn ich Hunger habe und auch nur so viel. Das sind 1-3 Mahlzeiten täglich. Oder vielleicht auch mal 4. Bisher konnte ich dazu noch nichts nachteiliges feststellen, was meinen Verlauf vom BZ angeht. Vor allem, ist er bei mir sehr konstant, wenn ich nichts esse. Vielleicht solltest du es also einfach nochmal probieren mit dem intuitiven Essen?

                              • anon04106 antwortete vor 5 Monate
                                Vielen Dank für sie ganzen Nachrichten! 🙂 @animant du hast absolut Recht, Stress spielt da eine sehr große Rolle. Das merke ich auch immer wieder. Ich versuche auch immer mehr zurück zum intuitiven Essen zu kommen, das ist, wenn man immer schon eine recht angespannte Beziehung zum Essen hatte nie leicht und dann noch mit dem netten Begleiter Diabetes ist es nochmal ne Challenge aber ich glaube ich muss mir einfach ein bisschen Zwit geben und mich wegen meines Gewichts nicht verrückt machen. Das sollte keiner!!!!
                              • anon01875 antwortete vor 5 Monate
                                Hallöchen,

                                ich spritze schon lange viel Insulin und hab zum Glück nur leichtes Übergewicht,was aber eine Erinnerung an meine letzte Schwangerschaft ist.
                                Auch unsere Tochter braucht mehr Insulin dank ihrem Pubertier,aber Sie ist schlank 🙂 .
                                Wenn wir beide aufs Essen verzichten oder einschränken würden wären wir nur noch grummelig.

                                LG Sandra

                                • anon04158 antwortete vor 5 Monate
                                  Hallo Anne, mir hat vor Jahren mal eine sehr liebe Beraterin gesagt “Du darfst nicht alles essen, aber von jedem etwas”. D. h. ich esse das, worauf ich Lust habe. Sicher werde ich mir bei 200er Werten keine Zuckerwatte reinschieben. Und sicher achte ich drauf, dass mein Essen nicht mehr KH als unbedingt notwendig sind (Stichwort Zuckeraustauschstoffe wie Stevia usw.) Aber: Essen bedeutet Lebensfreude. Und die sollte man sich keinesfalls nehmen lassen.

                                  Wenn du Probleme hast, lass dich doch nochmal schulen – wenn die Pandemie sich gibt auch gern in einer Gruppe.

                                  LG Markus

                                    • anon04106 antwortete vor 5 Monate
                                      Lieber Markus, so sehe ich das auch. Ich merke auch, je mehr ich los lasse und je weniger ich versuche möglichst diabeteskonform oder möglichst gesund zu essen, desto weniger gestresst bin ich und desto besser sind die Werte (größtenteils zumindest haha) die Idee ist ja auch, wenn man sich nichts verbietet, will man es automatisch nicht mehr so sehr. Der Reiz ist nicht mehr so groß und wie du schon sagst, es ist Lebensqualität, die verloren geht, wenn man nicht das isst, worauf man wirklich Lust hat.
                                    • Hallo Anne, ist ein hartes Thema. Allgemein bekommt die sogenannte Mediterrane Ernährung die besten Bewertungen in Forschung und Praxis. Vor allem soll es eben ausgewogene Ernährung sein. Macht Insulin dick? Im Prinzip nicht. Nur am Anfang. Wenn die Ernährungsgewohnheiten noch nicht auf die neue Stoffwechsel Lage umgestellt sind. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe auch anfangs zugenommen, dann das Gewicht gehalten, inzwischen wieder ein paar Kilo abgenommen. Und die Typ1 sind ja auch nicht alle dick. Wie sieht es bei dir mit Bewegung aus? Oder kannst du mal versuchen eine oder zwei Einheiten weniger zu spritzen beim Basalinsulin?
                                      • Hi, danke für deine Nachricht! Tatsächlich ist es so schön, so viele Meinugen hier zu bekommen. Mir gelingt es die letzten Tage wirklich gut, auf meinen Körper zu hören, auch weil ich sehe wie viele Menschen einfach hier mit mir sind und sich Gedanken um alles mögliche machen. Also ich lerne gerade wieder etwas locker zu lassen. Mein Körper macht gerade eine große Umstellung mit und ich werde ihm Zeit geben, sich an diese neue Situation zu gewöhnen. Ich bewege mich recht viel und ernähre mich intuitiv auch recht ausgewogen. Das Problem findet aktuell (hin und wieder) eigentlich nur in meinem Kopf statt, weil ich so perfektionistisch bin haha. Liebe Grüße
                                      • Mehr laden